Krankenhäuser

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Leistungen für Krankenhaushygiene und Qualitätssicherung

Für Krankenhäuser ohne eigenes Hygienelabor bietet Celsus ein breites Spektrum an Prüfsystemen und den damit verbundenen Dienstleistungen an. Wir arbeiten dabei direkt mit den Krankenhaushygienikerinnen/-hygienikern und Hygienefachkräften der Einrichtungen zusammen.

Die Planung und Durchführung der Prüfungen sowie der jeweiligen Probenahme obliegt dabei üblicherweise den Hygienefachkräften vor Ort, während die Auswertungen in unserem Labor erfolgen. Die Prüfsets für die Untersuchungen vor Ort können unsererseits kurzfristig zur Verfügung gestellt und von Ihnen jederzeit angefordert werden. Bei Fragen zu den Untersuchungsergebnissen stehen wir der Krankenhaus-Fachabteilung beratend zur Seite.

Einen großen Teil von periodischen Prüfungen können Hygienefachkräfte auch in Zusammenarbeit mit unserem Prüfpersonal gemeinsam planen und durchführen, sofern die Fahrtzeit zur Einrichtung ca. eine Stunde nicht überschreitet. 

Manche Prüfungen erfordern teure Prüfgeräte mit regelmäßiger Kalibrierung, die nicht jedes Haus besitzt. Für zwei Prüfserien im Jahr lohnt es sich zumeist auch nicht, diese Geräte anzuschaffen. Eine externe Prüfung durch unser Labor ist hier in der Regel kosteneffizienter.

Zusammen mit vorgenannten Dienstleistungen kann auch die Entnahme von Trinkwasser nach der Trinkwasserverordnung durch unsere dafür akkreditierten Probennehmer erfolgen. Wir arbeiten diesbezüglich mit einem anerkannten Trinkwasserlabor zusammen.

Seit über 25 Jahren betreuen wir Krankenhäuser, Reha-Kliniken, Alten- und Pflegeheimen und anderen Gesundheitseinrichtungen. Die Mehrzahl unserer Kunden begleiten wir seit der Gründung unseres Labors.

 

Ein Auszug aus unseren Leistungen für Krankenhäuser:

  • Umgebungsuntersuchungen CASO-Abklatsch
  • Waschmaschinen VAH-Methode/Läppchentest
  • Trinkwasserprobenahme nach TVO
  • Gewerbliche Spülmaschinen /Mehrtankspülmaschinen-Prüfung gemäß DIN 10544:2024 und DIN EN 17735:2023
  • Gewerbliche Eintankspülmaschinen Prüfung gemäß DIN 10544:2024 und DIN EN 17735:2023
  • Endoskope - Prüfung der manuellen Aufbereitung
  • Steckbeckenspülen Prüfung nach DIN 15883
  • Tretbecken-Prüfung

Unsere Leistungen für Krankenhäuser

Erfahren Sie mehr über unsere Laborleistungen für Krankenhäuser.

  • Umgebungsuntersuchungen mit CASO Abklatschmedien

    Umgebungsuntersuchungen zur Darstellung der hygienischen Oberflächenbeschaffenheit nach desinfizierender Aufbereitung sind die einfachsten und gängigsten Hygieneprüfungen überhaupt. Sie erlauben, eine bereits validierte Aufbereitungsmethode, z.B. die Flächenaufbereitung eines hygienesensiblen Arbeitsplatzes zur Darstellung einer kontinuierlichen Hygienequalität zu überprüfen. Zum Einsatz kommen Rodac-Platten mit einer Abklatschfläche von ca. 25 cm². Die in unserem Labor eintreffenden Proben werden bebrütet und nach der Soll-Bebrütungszeit ausgewertet. Sofern Keime gewachsen sind, werden diese differenziert.

    Sie erhalten von uns auf Anforderung frische Nährböden in Dreifach-Steril-Verpackungen. Die Prüfmaterialien können somit auch in Reinräumen, wie z.B. OP-Bereichen eingesetzt werden.

  • Waschmaschinen VAH-Methode / Läppchentest

    Die Aufbereitung von Berufskleidung aus Gesundheitseinrichtungen unterliegt besonderen Anforderungen entsprechend der RKI-Richtlinie (Anlage zu den Ziffern 4.4.3 und 6.4 der „Richtlinie für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention“). Daher lassen Krankenhäuser ihre Mitarbeiter-Schutzkleidung für OP, Pflegebereiche oder Klinikküche häufig extern aufbereiten. Der jeweilige Dienstleister muss entsprechend nachweisen, dass er nach den Anforderungen der Richtlinie aufbereitet.

    Werden im kleinen Maßstab dennoch innerhalb einer Einrichtung Berufskleidung, textile Hilfsmittel usw. gewaschen und wieder zur Verfügung gestellt, muss die Einrichtung nachweisen, dass der Aufbereitungsprozess in Analogie zur RKI-Richtlinie erfolgt.

    Neben hygienisch adäquaten räumlichen Bedingungen, die in Zusammenarbeit mit der Hygieneabteilung zu verifizieren sind, sind die Waschmaschinen und die genutzten Programme bezüglich ihrer Leistung zu prüfen. Sie müssen gewährleisten, dass die aufbereitete Wäsche frei von Keimen ist, die Infektionen auslösen können.

    Bei uns kommen hierzu mikrobiologische Testverfahren zum Einsatz, die den Anforderungen der VAH (Verbund für angewandte Hygiene e.V.) entsprechen. Bei der Auswertung der Proben wird neben den eingesetzten Testkeimen auch auf das Vorhandensein von Pseudomonas aeruginosa getestet. Sollte der Nachweis dieses problematischen Hospitalismuserregers positiv sein, teilen wir Ihnen das mit und beraten Sie gerne über mögliche Schritte zur Sanierung der Maschine.

     

    Diese Testsysteme können bei uns angefordert werden. Wie bei den meisten mikrobiologischen Prüfverfahren von maschineller und manueller desinfizierender Aufbereitung werden diese Tests in halbjährlichem Abstand durchgeführt.

  • Gewerbliche Spülmaschinen / Mehrtankspülmaschinen-Prüfung gemäß DIN 10544:2024 und DIN EN 17735:2023

    Mehrtankspülmaschinen sind komplexe Anlagen zur desinfizierenden Aufbereitung von Geschirr und Küchenutensilien. Die hygienische Wirksamkeit hängt unter anderem von der Qualität der Vorabräumung, den Tanktemperaturen, der Dosierung des Desinfektionsreinigers, der Durchlaufzeit und der Nutzungsdauer der Flotte ab.

    Ein hygienisch einwandfreies Ergebnis liegt dann vor, wenn die Hygieneparameter gemäß DIN 10544:2024 und DIN EN 17735:2023 erfüllt sind. Dazu zählen:

    • die ausreichende Reduktion von Testindikatorkeimen (RAMS-Indikatoren) auf Bioindikatoren,

    • die Einhaltung der Grenzwerte bei der Keimzahlbestimmung von zehn geprüften Geschirr- und Besteckteilen sowie

    • die mikrobiologische Qualität der letzten Spülflotte.

    Da diese Maschinen häufig an sieben Tagen pro Woche im Einsatz sind, können sich auch unerkannte Hygienemängel entwickeln, die nicht unmittelbar sichtbar sind. Eine Prüfung sollte daher mindestens halbjährlich erfolgen – zusätzlich auch bei begründetem Verdacht auf unzureichende Reinigungsleistung.

    Wir bieten alle für die Prüfung erforderlichen Prüfmittel als Komplettset inkl. Auswertung an.

  • Gewerbliche Eintankspülmaschinen - Prüfung gemäß DIN 10544:2024 und DIN EN 17735:2023

    Eintankspülmaschinen sind zentrale Komponenten in der gewerblichen Küchenhygiene und dienen der desinfizierenden Aufbereitung von Geschirr und Küchenutensilien. Die hygienische Wirksamkeit hängt unter anderem von der Qualität der manuellen Vorreinigung, den Tank- und Spültemperaturen, der Dosierung des Desinfektionsreinigers sowie der Einwirkzeit und der Nutzung der Reinigerlösung ab.

    Ein hygienisch einwandfreies Ergebnis liegt dann vor, wenn die Anforderungen der DIN 10544:2024 und DIN EN 17735:2023 erfüllt sind. Dazu zählen:

    • die ausreichende Reduktion von Testindikatorkeimen (RAMS-Indikatoren) auf Bioindikatoren,

    • die Einhaltung der Grenzwerte bei der Keimzahlbestimmung von zehn geprüften Geschirr- und Besteckteilen sowie

    • die mikrobiologische Qualität der zuletzt verwendeten Reinigerlösung.

    Da auch Eintankspülmaschinen täglich stark beansprucht werden, können sich Hygienemängel entwickeln, die äußerlich nicht erkennbar sind. Eine Überprüfung sollte daher mindestens halbjährlich, sowie bei Verdacht auf unzureichende Reinigungsleistung, durchgeführt werden.

    Wir bieten die hierfür erforderlichen Prüfmittel als Komplettset inklusive Auswertung an.

  • Steckbeckenspülen-Prüfung nach DIN 15883

    Diese Aufbereitungsanlagen für Medizinprodukte (Steckbecken/Urinflaschen) unterliegen der aktuellen Normenreihe DIN 15883 für die thermisch desinfizierende Aufbereitung. Die spezielle Norm für diese Geräte definiert die maschinelle Aufbereitung von Behälter/Utensilien für menschliche Ausscheidungen.

    Die Reinigungsprüfung erfolgt durch den Einsatz von Testplatten aus nichtrostendem Stahl mit einer aufgetragenen und angetrockneten Testkeimsuspension mit 105 Testkeimen pro Platte. Während des Aufbereitungsprozesses müssen die Testkeimsuspension vollständig abgewaschen und die Keime durch den Desinfektionsprozess abgetötet werden.

    Der mikrobiologische Aufbereitungserfolg ist erbracht, wenn keine Testkeime im Laboransatz mehr nachweisbar sind.

    Durch die thermoelektrische Aufzeichnung des Temperaturverlaufes lässt sich anschließend der A0-Wert berechnen. Dieser dient als Indikator für die Abtötung von Mikroorganismen in Desinfektionsverfahren mit feuchter Hitze.

    Ein A0-Wert von 600 entspricht einer Haltezeit von 1 Minute bei 90°C. Bakterien (inkl. Mykobakterien), thermolabile Viren oder Pilze werden hier abgetötet (Wirkbereich A). Thermoresistente Viren wie z.B. Hepatitis B-Viren, benötigen jedoch einen A0-Wert von 3000 (Wirkbereich B).

    Wir stellen Ihnen Testkeimplatten sowie die erforderlichen Haltesysteme zum Einsatz in Aufbereitungsautomaten zur Verfügung. Die Bereitstellung programmierter Aufzeichnungssysteme für die Temperaturaufzeichnung bedarf besonderer haftungsrechtlich-vertraglicher Voraussetzung, sofern die Prüfungen nicht durch unser Personal durchgeführt werden.

  • Endoskope - Mikrobiologische Prüfung der manuellen Aufbereitung

    In der RKI-Empfehlung „Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten“ wird die hygienisch-mikrobiologische Kontrolle der Endoskop-Aufbereitung beschrieben. Diese Prüfung gehört zu den Maßnahmen der Qualitätssicherung in der Endoskop-Aufbereitung.

    Für die mikrobiologische Probenahme werden folgende Verfahren eingesetzt:

    • Durchspülen der Endoskopkanäle
    • Abstriche an schwer zugänglichen Stellen der Endoskope

    Die Proben werden in unserem Labor auf nicht erwünschte Indikatorkeime, wie E. coli / coliforme Keime, Enterokokken, Staphylococcus aureus oder vergrünenden Streptokokken untersucht.

    Das RKI empfiehlt diese Prüfung vierteljährlich durchzuführen. Werden mehrere Endoskope eingesetzt, sind an den Prüfterminen je ein Endoskop jeder Art und mindestens zwei mit jeweils gleichem Verfahren aufbereitete Endoskope für die Probenahme einzuplanen.

  • Trinkwasserprobenahme nach TVO

    Wir führen für Sie Trinkwasserprobenahmen im Rahmen der Trinkwasserverordnung (TVO) durch. Wir arbeiten auf diesem Gebiet mit einem Trinkwasserlabor zusammen, bei dem auch unsere Probenehmer im Rahmen der Akkreditierung angemeldet sind.

    Die Beprobung durch unsere Probenehmer wird aktuell nur regional durchgeführt. Zu unseren Kunden zählen Krankenhäuser, Reha-Kliniken, Alten- und Pflegeheime sowie Arzt- und Zahnarztpraxen. Die Proben werden am Entnahmetag an das mit uns zusammenarbeitende akkreditierte Trinkwasserlabor übergeben.

  • Badebeckenwasser-Prüfung

    Die kontinuierliche Aufbereitung von Schwimm- und Badebeckenwasser gemäß DIN 19643 gewährleistet bei entsprechender Anwendung die geforderte Hygienequalität. Die Betreiber sind zur regelmäßigen Kontrolle der geforderten Hygieneparameter verpflichtet und müssen den Aufsichtsbehörden periodisch aktuelle Analyseergebnisse vorlegen.

    Neben hygienisch-mikrobiologischen Analysen des Beckenwassers auf entsprechende Indikatorkeime sind chemisch-physikalische Prüfungen erforderlich. Sie umfassen nicht nur das Beckenwasser selbst, sondern auch die Zwischenschritte des Aufbereitungszyklus. Das Spektrum der Gesamtuntersuchung ist abhängig von der Art der Wasseraufbereitung. Schwimm- oder Therapiebecken werden mindestens vierteljährlich gemäß der Parameterliste der Norm beprobt.

  • Tretbecken-Prüfung

    Tretbeckenwasser ohne permanenten Wasseraustausch unterliegt während der Nutzung einer kontinuierlichen Keimanreicherung.

    Neben der klar geregelten hygienisch-desinfizierenden Aufbereitung der gesamten Beckenanlage nach Nutzungsende kann auch eine moderate Anfangschlorung zum Nutzungsbeginn die Gesamt-Nutzungszeit verlängern.

    In Gesundheitseinrichtungen, die über derartige Reha-Bereiche verfügen, ist aus krankenhaushygienischer Sicht ein transparentes Monitoring mit mikrobiologischen Wasseruntersuchungen des Tretbeckenwassers notwendig.

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